© Kerstin Pukall

Gehende stehen nicht

Das schöne deutsche Bundesland Thüringen besticht nicht nur durch seine berühmten Wälder, sondern ab sofort auch durch seine gendersensible Amtssprache. Gerade arbeite man im Kabinett an einem Beschluss in dieser Sache. Derweil hat die Gleichstellungsbeauftragte des Landes schon Vorarbeit geleistet. Nachdem ich nachgelesen hatte, warum die gendersensible Sprache gerade Frauen so wahnsinnig nutzt, möchte ich mich hiermit als Frau explizit bei Frau Christ-Eisenwinder, auch bekannt als Gleichstellungsbeauftragte von Thüringen, persönlich bedanken. Endlich muss ich wenigstens beim Besuch in Thüringen nicht mehr so viel denken als Frau.

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Warum Gender Mainstreaming der Durchschnittsfrau nichts nutzt

„Sind sie etwa gegen die Gleichberechtigung der Frau? Wollen Sie die Frauen an den Herd zurückschicken oder gleich ganz ins Mittelalter?“ – das sind nur zwei der häufigsten Reaktionen, wenn jemand wagt, die neue Staatsreligion Gender zu kritisieren. Denn merke: Wer Gender kritisiert, muss doch irgendwie frauenfeindlich sein. Antifeministin, Verräterin an der Emanzipation der Frau, sie tritt die Errungenschaften der feministischen Bewegung mit den Füßen! Mindestens scheint es reaktionär, wenn nicht gar fundamentalistisch, sich nicht spontan an der Gender-Welle zu erfreuen, die neuerdings durch ganz Europa schwappt. Eines der hartnäckigsten Gerüchte rund um Gender Mainstreaming besteht nach wie vor darin, dass es sich doch um nichts anderes handele, als um den englischen Begriff für Gleichstellungspolitik. Und da kann doch niemand ernsthaft dagegen sein – siehe Mittelalter.

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