India Times, BCCL

Die Notwendigkeit ist die Mutter der Erfindung

In Indien hat der oberste Gerichtshof unlängst entschieden, dass ab dem 1. April (kein Scherz!) Bars, Pubs oder andere Geschäfte, die Alkohol verkaufen, mindestens 500 Meter von Autobahnen oder Bundesstraßen entfernt sein müssen. Die Absicht dahinter erscheint auf den ersten Blick klar, geht es doch um die Reduktion von Alkoholmissbrauch und um sicheren Straßenverkehr. Die… vollständig lesen

Geschäft mit dem Ressentiment

Es ist ein fast grotesker Zufall: Am Montag dieser Woche hatte die New York Times zwei Artikel, die in ganz verschiedenen Weltgegenden und Umständen spielen, aber auf frappante Weise von einem ähnlichen Phänomen handeln. Eine Schwarze („african-american“) in den USA kauft nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft zu ihrer Wohnung ein, sondern fährt in einen anderen Stadtteil mit ausschließlich weißer Bewohnerschaft, weil sie der Meinung ist, in die Geschäfte mit vorwiegend schwarzer Kundschaft würden Waren schlechterer Qualität geliefert oder gar solche, die gesundheitsschädlich sind.

völlständig lesen

Bargeld ist ein Teil der Freiheit

Einen besseren Gewährsmann könnte man nicht finden: „Mit Falschgeld kauft keiner Waffen oder Drogen. Die Jungs wären am nächsten Tag tot“. Der das sagt, weiß wovon er redet: Hans-Jürgen Kuhl, ein sehr versierter deutscher Geldfälscher, der dafür zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, von denen er vier tatsächlich absitzen musste. Der mittlerweile 75-Jährige fälschte allerdings keine Euro-Noten, sondern Dollars, die er nach Albanien verkaufte, von wo sie in den Osten kommen sollten.

völlständig lesen

Suderei oder Ignoranz

Der österreichische Gewerkschaftsfunktionär Roman Hebenstreit meinte dieser Tage, dass er die Suderei der Hotelindustrie bezüglich der zu hohen Lohnnebenkosten in Österreich nicht mehr hören könne. Das ist eine abenteuerliche Position, die Herr Hebenstreit hier eigentlich gegen die Interessen der Arbeiternehmer vertritt. Die Lohnnebenkosten in Österreich sind nicht nur in der Hotelindustrie, sondern in allen Branchen… vollständig lesen

Europa nach der Scheidung

Großbritannien hat dieselbe Wirtschaftskraft wie die zwanzig kleinsten EU-Staaten, darunter Österreich, zusammen. Diese Zahl allein verdeutlicht, was das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs für die EU bedeutet. Wirtschaftlich gesehen ist es, als ob auf einen Schlag mehr als zwei Drittel der Mitglieder die Gemeinschaft verlassen würden. Dazu kommt eine politische Folge, die wenig bedacht wird, aber die Gewichte innerhalb der EU massiv verschieben wird. Die freihandels- und wettbewerbsorientierten Länder, zu denen bisher neben Deutschland eben auch Großbritannien gehört hat, haben ihre Sperrminorität gegenüber den protektionistischen und umverteilungsorientierten Staaten unter der Führung von Frankreich und Italien verloren.

völlständig lesen