Der Wutopa Jean Ziegler

Der noch viel zu wenig beachtete österreichische Philosoph, Ökonom und Gründer der privaten Bildungseinrichtung scholarium, Rahim Taghizadegan, hat sich unlängst die Mühe einer Talkshow (hier) als Diskutant in einer Runde mit dem altbekannten Globalisierungskritiker Jean Ziegler (eigentlich Hans Ziegler) angetan. Wie sattsam bekannt schwadroniert Ziegler wortreich an vielen Fakten vorbei, hat unverhältnismäßig mehr an Redezeit… vollständig lesen

Sind die Grünen Masochisten?

Ingrid Felipe, die neue Parteivorsitzende der Grünen hat auf die Frage, was sie denn dazu meine, dass ihrer Partei bei der Nationalratswahl nur ein Stimmenanteil von acht Prozent vorhergesagt werde, wörtlich geantwortet: Es gehe ihr gar nicht so sehr um das Ergebnis für ihre Partei, sondern vor allem darum, dass es nach der Wahl keine Regierungsbeteiligung der FPÖ geben dürfe.

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India Times, BCCL

Die Notwendigkeit ist die Mutter der Erfindung

In Indien hat der oberste Gerichtshof unlängst entschieden, dass ab dem 1. April (kein Scherz!) Bars, Pubs oder andere Geschäfte, die Alkohol verkaufen, mindestens 500 Meter von Autobahnen oder Bundesstraßen entfernt sein müssen. Die Absicht dahinter erscheint auf den ersten Blick klar, geht es doch um die Reduktion von Alkoholmissbrauch und um sicheren Straßenverkehr. Die… vollständig lesen

Geschäft mit dem Ressentiment

Es ist ein fast grotesker Zufall: Am Montag dieser Woche hatte die New York Times zwei Artikel, die in ganz verschiedenen Weltgegenden und Umständen spielen, aber auf frappante Weise von einem ähnlichen Phänomen handeln. Eine Schwarze („african-american“) in den USA kauft nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft zu ihrer Wohnung ein, sondern fährt in einen anderen Stadtteil mit ausschließlich weißer Bewohnerschaft, weil sie der Meinung ist, in die Geschäfte mit vorwiegend schwarzer Kundschaft würden Waren schlechterer Qualität geliefert oder gar solche, die gesundheitsschädlich sind.

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Bargeld ist ein Teil der Freiheit

Einen besseren Gewährsmann könnte man nicht finden: „Mit Falschgeld kauft keiner Waffen oder Drogen. Die Jungs wären am nächsten Tag tot“. Der das sagt, weiß wovon er redet: Hans-Jürgen Kuhl, ein sehr versierter deutscher Geldfälscher, der dafür zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, von denen er vier tatsächlich absitzen musste. Der mittlerweile 75-Jährige fälschte allerdings keine Euro-Noten, sondern Dollars, die er nach Albanien verkaufte, von wo sie in den Osten kommen sollten.

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