Das Helfen und die Grenzen des Helfens – Ethikimpuls bei den Elisabethinen

Am Donnerstag, dem 21. Juni 2018 fand eine interessante Diskussionsveranstaltung bei den Elisabethinen in Graz statt. Diskutanten waren Franz Küberl, Regina Friedrich und ich. Der Titel der Veranstaltung lautete “Die Grenzen des Helfens”. Das ist ein umfassendes und schönes Thema, worüber man stundenlang sinnieren und sprechen könnte, aber ich habe mich in meiner Wortmeldung auf 3 Dinge konzentriert:

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Merkel fällt wieder einmal um

Womit nur haben die Deutschen diese Kanzlerin verdient? Ein volles dreiviertel Jahr hat sich Angela Merkel Zeit gelassen, auf die Rede des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der Sorbonne zur „Weiterentwicklung“ der Eurozone zu antworten. Anstatt die darin enthaltenen Vorstellungen von einer Euro-Regierung und neuen Umverteilungstöpfen sofort zurückzuweisen und eine eigene deutsche Konzeption dagegenzuhalten, hat sie es zugelassen, dass sich Macron als „Visionär“ feiern lassen konnte und seine Vorschläge als die einzige Idee für die Zukunft der Eurozone erschienen.

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Die Sprache des Helfens

Am 21. Juni wird eine der Einladung nach zu schließen, sehr anspruchsvolle Diskussionsveranstaltung bei den Elisabethinen in Graz stattfinden: „Mit Grenzen umgehen – Sprachen des Helfens“. Der geistreiche Titel von der Sprache des Helfens ist dem neuesten Buch des ehemaligen Caritas-Präsidenten Franz Küberl entnommen, der auch die Hauptrede an dem Abend halten wird. Amüsant und… vollständig lesen

Italien: Teure europäische Fehleinschätzungen

“Die Visegrad-Staaten haben jetzt einen Fünften bekommen. Da bin ich mir ganz sicher, dass die Italiener bald mehr inhaltliche Gemeinsamkeiten mit den Visegrad-Staaten abdecken werden, als mit Macron.” Diese Erkenntnis stammt von Reinhold Lopatka, derzeit Europa-Sprecher der ÖVP im Nationalrat, wohl die letzte Funktion, die dieser ehemals wichtige Politiker (ÖVP-Generalsekretär, dreimal Staatssekretär, Klubobmann) hat. Lopatka sagt das, was jetzt alle sagen in Europa, und es ist trotzdem falsch. Man wundert sich, dass es von einem so gescheiten Mann wie ihm kommt. Außerdem fragt man sich, womit Emmanuel Macron Lopatkas indirektes Lob verdient hat, hält er ihn womöglich auch für einen europäischen Visionär?

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