Macht uns der gefräßige Staat geizig? In der Debatte um das Budget für Kunst und Kultur vergleicht Kathrin Nachbaur das Privatspendenaufkommen verschiedener Länder – während in den USA jeder Bürger 700€ im Jahr spende, spenden in Österreich gerade mal 65% der Bürger 90€.
Unter lautem Protest der roten Fraktion bringt sie die geringe Spendenbereitschaft der Österreicher in deutlichen Zusammenhang mit der hohen Steuerlast und fordert eine Staatsquote von unter 40%. Statt „Eat the rich“ benötige Österreich mehr „Generous rich“. Das jüngste von Staatssekretär Mahrer initiierte Gesetz zur gemeinnützigen Stiftung, auf Grund dessen Spenden an Kunst und Kultur nun erstmals steuerlich geltend gemacht werden können, sei schon ein Schritt in die richtige Richtung. Es bleibe zu hoffen, so Nachbaur, dass davon nicht nur die linken Staatskünstler profitieren werden.