Liebe Leserinnen und Leser! Die neue gedruckte Ausgabe von “Wirtschaftswunder” zum Thema Bildung liegt in Grazer Kanzleien, Ordinationen und Gaststätten auf.

Eine Bildungsreform jagt die andere, PISA Ergebnisse sind frustrierend schlecht und Unternehmer klagen darüber, nicht genug gute Mitarbeiter zu finden, die neben ihren fachlichen auch soziale Kompetenzen haben sollten, wie selbstverständlich grüßen, pünktlich sein, sowie Bitte und Danke sagen können. Wenn man darüber nachdenkt, wozu Kinder überhaupt in die Schule gehen, so sollte man nicht… vollständig lesen

Interview mit Günther Apfalter – “Wirtschaft” als verbindliches Schulfach

Über eine Bildungsreform spricht man schon seit mehr als 20 Jahren. Wie sehr tangiert das die Industrie? Im 20. Jahrhundert ging es noch darum, Fachkräfte zu finden, die bestimmten Anforderungsprofilen entsprachen. Heute ist das Geschäft unvorhersehbar und wesentlich komplexer. Das eigene Fachwissen kann morgen schon nicht mehr zeitgemäß sein. Mit der Flexibilisierung der Fabrik geht… vollständig lesen

ANONYM – Erfahrungen und Gedanken zur Bildung. Aus dem beruflichen Alltag einer Volksschullehrerin im 16. Wiener Gemeindebezirk

In unserer Gesellschaft hat sich ein sehr unvollständiges Bild der Lehrerarbeit breit gemacht, außer bei jenen, die regelmäßig mit LehrerInnen in Kontakt sind. Es muss unterschieden werden, in welcher Schulstufe und Schulart unterrichtet wird. Weiters gibt es Unterschiede in Stadt und Land. Schüleranzahl, soziale Schicht, Bildung der Eltern, Herkunft und die Muttersprache der SchülerInnen beeinflussen erheblich den Alltag der Kinder und PädagogInnen. All diese Faktoren können eine große Belastung im Lehrerberuf darstellen. Noch dazu kommt, dass sich in vielen Köpfen immer noch das Bild, der nur bis Mittag arbeitenden LehrerInnen, eingebrannt hat, die nach 22 Stunden in der Woche, mit ihrer Arbeit fertig sind und die Hälfte des Jahres Ferien haben. Einzig im Herbst, zu Schulbeginn, wird man plötzlich nicht mehr belächelt. Da will niemand mehr mit den PädagogInnen tauschen. Der Respekt gegenüber dieser bedeutenden Arbeit für die Zukunft des Landes ist sehr gering, auch das unterdrückt die Freude am Beruf.

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Interview mit Michael Ehlmaier von EHL Immobilien über Bildung und Herzensbildung

Michael Ehlmaier ist geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien, einem sehr erfolgreichen Komplettanbieter für alle Dienstleistungen während des Lebenszyklus einer Immobilie. Als Vater von vier Kindern, drei davon im schulpflichtigen Alter, ist ihm Bildung, vor allem auch Herzensbildung, ein großes Anliegen. Diesbezüglich machte er besonders bereichernde Erfahrungen während seiner Zeit bei der Caritas, wo er seinen… vollständig lesen

Das Helfen und die Grenzen des Helfens – Ethikimpuls bei den Elisabethinen

Am Donnerstag, dem 21. Juni 2018 fand eine interessante Diskussionsveranstaltung bei den Elisabethinen in Graz statt. Diskutanten waren Franz Küberl, Regina Friedrich und ich. Der Titel der Veranstaltung lautete “Die Grenzen des Helfens”. Das ist ein umfassendes und schönes Thema, worüber man stundenlang sinnieren und sprechen könnte, aber ich habe mich in meiner Wortmeldung auf 3 Dinge konzentriert:

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