Wie das Geld der Reichen den Armen hilft

Das ist eine Buchbesprechung, also nicht etwas, das von einer solchen Kolumne erwartet wird. Aber sie passt sehr gut in diesen Blog, denn es geht um ein Wunder, das eigentlich keines ist: Die kapitalistische Marktwirtschaft und die Funktion des Geldes, zu Kapital zu werden und so allgemeinen Wohlstand zu schaffen wie kein anderes von Menschen je praktizierte Wirtschaftssystem. Das Buch, von dem die Rede ist, hat einen Titel, den der gegenwärtige Papst als Provokation empfinden dürfte:
„Für Gott und den Profit. Eine Ethik des Finanzwesens.“

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Reich und hysterisch

Vor einer Woche haben sie uns noch zerknirscht versprochen, sie hätten „verstanden“. Jetzt würden sie ernsthaft arbeiten und regieren. Aber bei der ersten Gelegenheit fallen sie schon wieder in den alten Trott des Populismus, der dumm-dreisten Agitation und im Falle der ÖVP der Feigheit: „Österreich hat eine eindeutige Meinung, dafür brauche ich keine Volksabstimmung“ erklärt Werner Faymann zum TTIP-Abkommen. Das sagt einer, der bei der Bundespräsidentenwahl gerade eine Volksabstimmung der etwas anderen Art krachend verloren hat. Und der angeblich wirtschaftsliberale Rudolf Mitterlehner murmelt etwas von „unsere Standards nicht verwässern“.

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