Jenseits des Wohlstands

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben am letzten Wochenende im schwedischen Göteborg die „Europäische Säule sozialer Rechte“ proklamiert. Sie verpflichteten sich damit auf ein Paket von 20 „Grundsätzen und Rechten“ für die Verankerung einer „ausgeprägten sozialen Dimension“ in der Zukunft der EU. Als solche sozialen Rechte werden unter anderem faire Löhne, Gesundheitsversorgung, lebenslanges Lernen, die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Gleichstellung der Geschlechter genannt.

völlständig lesen

Der Weltuntergang findet in Deutschland statt – oder: Regieren gegen die eigenen Interessen

Die „German Angst“ ist in der englischsprachigen Welt ein fester Ausdruck. Auch in Frankreich gehört „Angst“ als etwas spezifisch Deutsches zum politisch-psychologischen Wortschatz. Nicht, dass es in den beiden Sprachen kein Wort für Angst gäbe (fear, anxiety bzw. peur), aber für die deutsche Angst fehlt beiden Sprachgemeinschaften der Begriff, sie können sie nur mit dem Original bezeichnen.

völlständig lesen

„Wie Du kommst gegangen, …“ – Gedanken zur Rolle der Kleidung in unserer Gesellschaft

Jede Gemeinschaft hat ihre Konventionen. Es sind Normen für ein sozial anerkanntes Ver­halten, einen üblichen Sprachegebrauch, Humor, Ordnung oder auch das Gerechtigkeitsempfinden. Eltern und Großeltern vermitteln die gesellschaftlichen Normen umfassend und frühzeitig. Ihr Nachwuchs soll als respektiertes Mitglied einer gesellschaftlichen Schicht in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Lebenschancen und Wohlstand sollen ihm so gesichert werden.

völlständig lesen

Kilometer-Maut als versteckte Steuer

Die EU ist nicht imstande, ihre Außengrenzen zu schützen, sie bringt keine gemeinsame Verteidigungspolitik zustande und sie bekommt ihre Währung nicht in den Griff. Dafür startet sie immer wieder Vereinheitlichungsprojekte, die niemand gewollt hat und die niemand braucht. Mit „Reformen“ an der falschen Stelle versucht sie ihre Wichtigkeit zu beweisen.

völlständig lesen
(c) Policy Exchange

Warum erst jetzt?

Bereits zum dritten Mal in ihrer noch nicht einmal ein Jahr dauernden Amtszeit als Premierministerin musste Theresa May vor die Öffentlichkeit treten und über einen Terroranschlag reden. Ihre Rede unterschied sich markant von dem, was man spätestens seit den Anschlägen in Paris unentwegt hört: „Wir sind Charlie“. „Jetzt müssen wir zusammenstehen“. „Die Demokratien dürfen sich nicht auseinanderdividieren lassen“. „Die Wehrhaftigkeit der freien Welt muss wachsen“ – und was an salbungsvollen und unsinnigen Sätzen noch ist.

völlständig lesen