Asyl und Abschiebung

Wenn Migranten, deren Asylgesuch abgelehnt wurde oder für deren Verfahren nach den Regeln des Dublin-Regimes ein anderes Land zuständig ist, abgeschoben werden, herrscht immer große Aufregung: „Wie kann man nur so hartherzig sein und eine Familie, die doch so gut integriert war, wegschicken? Die Kinder haben sich in der Schule schon so gut eingelebt gehabt und nun werden sie von ihren Freunden getrennt“. So oder so ähnlich lauten die Klagen.

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Mit Juncker allein wäre die EU verloren

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Jean-Claude Juncker als Präsident der EU-Kommission fehl am Platz ist, dann hat er ihn selbst mit dem „Weißbuch“ zur Zukunft der EU geliefert, das er vor einer Woche dem EU-Parlament vorgelegt hat. Es enthält fünf „Szenarien“ zur Zukunft der Union bis zum Jahr 2025. Sie reichen von „Weiter so wie bisher“ bis zu „Viel mehr gemeinsames Handeln“.

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Fastenzeit

Heute beginnt die Fastenzeit. Es gibt Menschen, die das kirchliche Gebot befolgen, den Aschermittwoch als strengen Fasttag zu halten. Meine Frau und ich gehen deshalb auch zu keinem Heringschmaus, was die Leute, die uns dazu einladen, respektieren. Manche – keineswegs nur gläubige Katholiken – halten sogar alle 40 Tage bis Ostern als Fastenzeit.

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Stadt ohne Kinder

San Francisco – Traumstadt an einer Bucht des Pazifik: die Golden Gate Bridge; die an Seilen gezogenen Straßenbahnen zwischen steilen Reihen malerischer viktorianischer Häuser; das milde Klima, die wenigen Regentage im Jahr und der ewige Morgennebel, der sich erst gegen Mittag lichtet. Ja und vor allem: San Francisco, die „Hauptstadt der Homosexualität“. Auch in den Reiseführern wird das angepriesen und die Stadt brüstet sich damit, gilt es doch als Ausweis der Modernität, Liberalität und Fortschrittlichkeit. Nach Castro, dem Homosexuellen-Viertel gibt es auch eigene Stadtführungen.

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Denk ich an Deutschland und Timbuktu…

„Schock beim Fed Cup in den USA“, hieß es vorige Woche in den Nachrichten im Internet. Die deutschen Spielerinnen, so wird uns berichtet, seien „fassungslos“ gewesen. Für die 43-jährige Andrea Petkovic war es gar „mit Abstand das Schlimmste, was mir jemals passiert ist in meinem Leben”. Von einem „Skandal“ spricht die Bundestrainerin Barbara Rittner: “Ich hätte heulen können. Das war einfach unfassbar, ein trauriger und schockierender Moment. Ich finde das unentschuldbar.“

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