© Sabine Klimpt

Sie können was und sind fleißig? Bitte kommen Sie!

Wir erleben einen nie dagewesenen Wettbewerb um Talente. Jenes Land, welches die größten Talente anziehen kann, wird einen riesigen Wettbewerbsvorteil haben. Und Talente gibt es auf der ganzen Welt. Attila Dogudan von Do und Co ist gebürtiger Türke, Jeff Bezos Vater ist Kubaner, Sergei Brin von Google ist Russe und Eduardo Saverin von Facebook Brasilianer. Wir brauchen Einwanderer – und zwar die besten! Zwar haben wir nun die Situation, dass unzählige Menschen in unser Land zuwandern wollen, nur leider werden diese unser Land nicht weiterbringen. Die Flüchtlingspolitik krankt daran, dass man es verabsäumt hat, zu unterscheiden zwischen Asylmigration und Wirtschaftsmigration.

DAS ASYLRECHT WIRD FÜR MIGRATIONSPOLITIK MISSBRAUCHT.

Im Streit um Obergrenzen wird jenseits jeglicher juristischer Sachkenntnis argumentiert. Obergrenzen für Schutz vor Verfolgung gibt es tatsächlich nicht und die Österreicher haben eine stolze Tradition der Hilfsbereitschaft, aber wenn man das geltende Asylrecht rechtskonform anwendet, stellt sich die Frage gar nicht. Niemand, der aus Slowenien oder Italien zu uns kommt, wird verfolgt. Hier geht es nur um das Shopping für das beste Sozialsystem.

Auch der Streit um die Errichtung eines oder keines Grenzzaunes ist an Unseriosität nicht zu überbieten. Während sich insbesondere Frau Merkel, aber bei uns auch besonders Herr Faymann, mit einem freundlichen Gesicht weltoffen und sympathisch zeigen will, soll die Türkei getrost die unappetitliche Drecksarbeit verrichten und das lässt man sich auch einige Milliarden kosten.

WIRTSCHAFTSMIGRATION IM INTERESSE DER AUFNEHMENDEN LÄNDER

Wirtschaftsmigration muss ausschließlich im Interesse des aufnehmenden Landes sein. Klassische erfolgreiche Einwanderungsländer wie die USA, Kanada und Australien machen es uns vor: Einwanderer erhalten keinerlei soziale Unterstützung und müssen für sich und ihre Kinder sorgen, und noch mehr: Sie müssen einen Beitrag zum Gastland leisten. Die Verfassung und Gesetze zu akzeptieren ist sowieso Grundvoraussetzung. Der gerade angelobte kanadische Premier Justin Trudeau von der Liberalen Partei sagte zu seinem Minister für Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft – und ja, da gibt es ein eigenes Ministerium –

Your overreaching goal will be to reopen Canada’s doors to welcome those who want to contribute to our country’s success.

ALSO, FÜR EINWANDERER HEISST ES VON ANFANG AN: CONTRIBUTE – EINEN POSITIVEN BEITRAG LEISTEN.

Das bestimmt bei Menschen, die eine neue Heimat suchen, die Motivationslage: Es scheint, die Fleißigen und Tüchtigen gehen in die USA und jene, die sich besonders für den großzügigen Wohlfahrtsstaat interessieren, kommen in erster Linie zu uns, nach Deutschland und Schweden. Österreich muss rasch eine kluge Einwanderungspolitik betreiben, sonst machen die Einwanderer Politik, indem sie Fakten schaffen.