Unterwegs zu einem Europa des Protektionismus

Angela Merkel war zuerst mit dem Wahlkampf beschäftigt und hat jetzt alle Hände voll zu tun, an ihrer Jamaika-Koalition mit den Grünen und der FDP zu basteln. Da hat sie keine Zeit und anscheinend auch wenig Interesse daran, zu kontrollieren, was in Europa passiert. Währenddessen arbeiten Emmanuel Macron und Mario Draghi konsequent weiter am Umbau Europas von einer Union des Wettbewerbs und in einem offenen Binnenmarkt zu einem Schulden- und Haftungsverbund in einem Europa der Umverteilung und des Protektionismus. Dass sie damit auch gegen die Interessen Deutschlands und der deutschen (und auch österreichischen) Sparer arbeiten, scheint Merkel nicht zu kümmern.

völlständig lesen
© Sabine Klimpt

Mindestlohn killt Jobs und vereitelt Chancen für Flüchtlinge

Das deutsche Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung wartet mit neuen – wenig überraschenden – Erkenntnissen auf: der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland hat in etwa 60.000 Arbeitsplätze gekostet, weil viele Betriebe von der Schaffung neuer Arbeitsplätze abgesehen haben. Und das in Deutschland, das wirtschaftlich wesentlich besser dasteht, als Österreich. Der gesetzliche Mindestlohn hat eine Höhe, die sich am freien Markt einfach nicht bilden würde.

völlständig lesen
© Tomh903

Merkels Deal mit der Türkei

Es ist ein seltsamer Deal mit der Türkei, den die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hier ausverhandeln möchte. Unter massiven Einsatz des Steuergeldes der europäischen Bürger soll die Türkei im Verhältnis 1:1 illegal eingereiste Wirtschaftsflüchtlinge zurücknehmen und womöglich asylberechtigte syrische Bürger, deren tatsächliche Berechtigung aber immer im Einzelfall zu prüfen ist, in die EU einreisen lassen.

völlständig lesen
© Sabine Klimpt

Sie können was und sind fleißig? Bitte kommen Sie!

Wir erleben einen nie dagewesenen Wettbewerb um Talente. Jenes Land, welches die größten Talente anziehen kann, wird einen riesigen Wettbewerbsvorteil haben. Und Talente gibt es auf der ganzen Welt. Attila Dogudan von Do und Co ist gebürtiger Türke, Jeff Bezos Vater ist Kubaner, Sergei Brin von Google ist Russe und Eduardo Saverin von Facebook Brasilianer. Wir brauchen Einwanderer – und zwar die besten! Zwar haben wir nun die Situation, dass unzählige Menschen in unser Land zuwandern wollen, nur leider werden diese unser Land nicht weiterbringen. Die Flüchtlingspolitik krankt daran, dass man es verabsäumt hat, zu unterscheiden zwischen Asylmigration und Wirtschaftsmigration.

völlständig lesen