Interview mit Ulli und Hermann Retter – Teil 2

Vom Seminarhotel mit Bio-Restaurant bis hin zum Transportunternehmen: Retter hat es. Ulli und Hermann Retter führen einen erfolgreichen Familienbetrieb in der Südoststeiermark. Besonders stolz sind sie darauf, dass der Großteil ihrer Mitarbeiter aus der Region kommt. Im Interview erzählt Ulli Retter, wie ihnen das gelingt und erklärt, was sie unter müttergerechtem Arbeiten versteht.

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© Kerstin Pukall

Rente neu denken: Eltern gegen Kinderlose

Eine der größten Lügen der deutschen Nachkriegspolitik liegt sicher in dem Satz „Die Rente ist sicher“ von Norbert Blüm. Es war in der Zeit, als die LINKE nicht mehr SED aber schon PDS hieß. Norbert Blüm verkörperte damals in der Regierungskoalition den Kleinen Mann nicht nur körperlich sondern auch politisch-ideell. Den Satz, den er damals als Arbeits- und Sozialminister im Kabinett Kohl in einer hitzigen Bundestagsdebatte vom 10. Oktober 1997 unvorsichtiger Weise von sich gab, klingt heute wie der reinste Hohn. Ich möchte ihm zugutehalten, dass er das damals selbst geglaubt hat. Irgendwie war die Welt damals auch noch halbwegs in Ordnung. Menschen bekamen regelmäßig Kinder, Ehen wurden mehrheitlich nicht geschieden und Paare wurden noch gemeinsam alt, was die Altersarmut von Frauen übrigens in Grenzen hielt, waren sie doch durch ihre Ehemänner auch später als Witwe noch abgesichert.

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Entlasst die Kinder in die Freiheit ihrer Verantwortung

Haben Sie einmal das Spielzeug angeschaut, welches Kinder heutzutage zu Weihnachten geschenkt kriegen? Das Gemeinsame bei aller scheinbaren Bandbreite ist unübersehbar: der Phantasie keine Chance. Die vorprogrammierte technische Bedienung solchen Spielzeugs lässt für das Spielerische keinen Raum. Phantasie ist nicht gefragt, sondern anwenden, nachspielen – kurzum Vorgegebenem folgen – folgen vor allem. Die Dressur fürs spätere Leben beginnt beim Spielzeug – in unseren Tagen für die künftige Rolle des folgsamen Konsumenten.

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