© Kerstin Pukall

Gehende stehen nicht

Das schöne deutsche Bundesland Thüringen besticht nicht nur durch seine berühmten Wälder, sondern ab sofort auch durch seine gendersensible Amtssprache. Gerade arbeite man im Kabinett an einem Beschluss in dieser Sache. Derweil hat die Gleichstellungsbeauftragte des Landes schon Vorarbeit geleistet. Nachdem ich nachgelesen hatte, warum die gendersensible Sprache gerade Frauen so wahnsinnig nutzt, möchte ich mich hiermit als Frau explizit bei Frau Christ-Eisenwinder, auch bekannt als Gleichstellungsbeauftragte von Thüringen, persönlich bedanken. Endlich muss ich wenigstens beim Besuch in Thüringen nicht mehr so viel denken als Frau.

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Frauen, empört euch!

Seit Jahrzehnten kämpfen wir Frauen für unsere Rechte. Wir verdienen aber heute immer noch weniger als Männer und die Rolle der Mutter wird nicht gebührend anerkannt. Dafür kommen wir aber in der Hymne vor und führen die deutsche Sprache in eine neue gleichberechtigte Unleserlichkeit. Luxusprobleme wurden gelöst, alltägliche wichtigere nicht und jetzt wird unser fundamentalstes Recht – nämlich das auf körperliche Unversehrtheit – gröblichst missachtet. Ein Aufschrei bleibt aber aus.

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© Kerstin Pukall

Eskalation mit Ansage

Als ich im Oktober im Magazin FOCUS unter dem Titel „Frauen als Freiwild?“ darüber geschrieben habe, dass die massive Zuwanderung vor allem junger Männer aus einem islamischen und patriarchal geprägten Kulturkreis uns möglicherweise einiges an Problemen bescheren wird, lag die Kölner Silvesternacht noch in weiter Ferne. Neben dem hohen Zuspruch von Lesern, die diese Befürchtungen schon lange teilen, lag schon damals der offene Rassismus-Vorwurf gegen mich in der Luft. Denn wir wissen ja alle: Nichts hat mit dem Islam, mit Zuwanderung oder mit Flüchtlingen zu tun. Rein gar nichts.

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