2016 – das Jahr der Geduld

Spannend wird das neue Jahr nicht. Denn an seinem Ende kann keines der wirklichen Probleme gelöst sein. Nicht einmal überzeugende Antworten wird es geben. Die wirklichen Aufnahmeländer für Zuwanderer von Österreich über Deutschland bis Schweden werden alle Hände voll zu tun haben mit der physischen Unterbringung und Versorgung. Allein die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen machen mit ersten Schritten der Integration Bekanntschaft. Wieviel davon bleibt, wenn sie jeden Tag in die Unterkünfte zurück müssen, in denen die zur Untätigkeit Verdammten in der ständigen Gefahr von Konflikten untereinander leben, können wir nicht beeinflussen.

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Entlasst die Kinder in die Freiheit ihrer Verantwortung

Haben Sie einmal das Spielzeug angeschaut, welches Kinder heutzutage zu Weihnachten geschenkt kriegen? Das Gemeinsame bei aller scheinbaren Bandbreite ist unübersehbar: der Phantasie keine Chance. Die vorprogrammierte technische Bedienung solchen Spielzeugs lässt für das Spielerische keinen Raum. Phantasie ist nicht gefragt, sondern anwenden, nachspielen – kurzum Vorgegebenem folgen – folgen vor allem. Die Dressur fürs spätere Leben beginnt beim Spielzeug – in unseren Tagen für die künftige Rolle des folgsamen Konsumenten.

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Hausaufgaben, nein danke!

Hausaufgaben werden seit über 500 Jahren gemacht. Ich habe meine im Schulbus geschrieben oder in einer Stunde davor für die übernächste. Im aufsteigenden Chemiesaal ging das am besten. Es gibt zwar viele Studien zu Hausaufgaben in den letzten etwas mehr als 130 Jahren, sagt Bildungsjournalist Armin Himmelrath in seinem Buch, aber keine, welche die Wirksamkeit von Hausaufgaben belegt. Studien, die Kinder verglichen, die mehrere Jahre keine Hausaufgaben hatten, mit solchen, die welche machen mussten ergaben keine Lernunterschiede, sondern als einzigen Unterschied: Die Kinder ohne Hausaufgaben waren glücklicher.

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