Geschäft mit dem Ressentiment

Es ist ein fast grotesker Zufall: Am Montag dieser Woche hatte die New York Times zwei Artikel, die in ganz verschiedenen Weltgegenden und Umständen spielen, aber auf frappante Weise von einem ähnlichen Phänomen handeln. Eine Schwarze („african-american“) in den USA kauft nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft zu ihrer Wohnung ein, sondern fährt in einen anderen Stadtteil mit ausschließlich weißer Bewohnerschaft, weil sie der Meinung ist, in die Geschäfte mit vorwiegend schwarzer Kundschaft würden Waren schlechterer Qualität geliefert oder gar solche, die gesundheitsschädlich sind.

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Gib uns heute unser tägliches Brot

157.000 Tonnen Lebensmittel werden in Österreich im Jahr weggeworfen – die allermeisten wären noch verwendbar gewesen. Fast die Hälfte davon, 42 Prozent geht auf das Konto von privaten Haushalten. Dabei wäre „das Wegwerfen bei rechtzeitigem Verzehr, ordnungsgemäßer Lagerung oder durch verbessertes Haushaltsmanagement vermeidbar gewesen“, lasen wir gestern in der Kleinen Zeitung.

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