Die Bundespräsidentenwahl dieses Jahres steckt voller Ironien: Von den sechs Kandidaten, die zur Wahl standen, gab man zunächst fünf etwa die gleichen Chancen. Zwei unter ihnen wollten aber ohnehin nicht gewählt werden: Rudolf Hundsdorfer musste einfach seiner Partei einen Dienst erweisen, man merkte es ihm deutlich an, dass er keine persönliche Lust daran hatte. Auch Norbert Hofer trat nur aus Parteikalkül an, weil die FPÖ im Konzert der Großen mitspielen wollte. Damit, gewählt zu werden, rechnete er nicht. Ein Bundespräsident der eigenen Partei passt nicht ins Konzept der FPÖ und Heinz-Christian Straches.
völlständig lesenEine Wahl und ihre Seltsamkeiten
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