Market happens. Markets happen. Shit happens.

Marktwirtschaft und Demokratie gehören zusammen, wer hat das noch nicht in vielen Reden und Referaten gehört? Soll das eine politische Willensbekundung sein, schließe ich mich gern an. Dass aber die Einführung von Demokratie in bisher undemokratischen Gesellschaften zur Marktwirtschaft führt, wäre ein Irrglaube. Dass Marktwirtschaft automatisch Demokratie nach sich zöge, ebenfalls. Und dass beide zusammen oder allein die Herrschaft des Rechts, den Rechtsstaat zur Folge hätten, stimmt erst recht nicht.

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„Die Kunst des Scheiterns“ und „die zweite Chance“ für Unternehmen – mehr als nur Worte?

In den letzten Monaten überschlagen sich die Beteuerungen der Politiker in ihren Reden, wie wichtig es sei, Unternehmensgründungen zu unterstützen, sogenannten „Start-Ups“ ein sinnvolles Arbeitsumfeld zu schaffen. Bis 2017 soll das junge, unternehmerische Denken in den G20-Staaten zehn Millionen neue Arbeitsplätze schaffen und Start-ups bzw. Neugründungen werden die Impulsgeber und Treiber der österreichischen Wirtschaft sein.

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© Kerstin Pukall

Unterdrückung kommt in (die) Mode

Das italienische Modeschöpfer-Duo Domenico Dolce & Stefano Gabbana hat ganz offensichtlich ein Händchen für Boykott-Marketing. Tuch des Anstoßes für derzeitige Boykott-Aufrufe gegen das Modelabel ist die neue „Abaya“-Kollektion für die modisch bewusste muslimische Kopftuchfrau. Edle, fließende Stoffe, ausgefallene Muster und alles andere als eine verschleierte, graue Maus.

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Migration macht Politik mobil

Wer an die Vorsehung glaubt, kann es als Beleg deuten. Wann die Weltwanderungsbewegung ihr Ende findet und ob überhaupt, weiß ich nicht. Dass sie uns in Mittel- und Nordeuropa viel mehr kosten wird, als wir uns heute vorstellen können, ist so sicher wie das Amen im Gebet. Geld wird dabei das Allerwenigste sein, die politische Spaltung der Gesellschaften für lange Zeit das Teuerste.

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Markets happen – market happens

I’ve already made up my mind; please don’t confuse me with the facts! Verschone mich mit Fakten, meine Meinung steht fest. Der gute alte US-Spruch kommt mir immer in den Sinn, wenn ich höre, was die Politik als nächstes vorhat. Die Börsenkurse leiden unter dem Geschehen in China, hören wir. Schon über längere Zeit davor mokierten sich die westlichen Medien darüber, dass Chinas Wachstum abnimmt. Nirgendwo im Westen wird das Wachstum 2% erreichen, sagen alle Prognosen, in China wir es über 5% liegen. Dass es nicht Jahrzehnte lang 10% bleiben können – wie wäre diese Erkenntnis?

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