Die Sorgen von Minister Klug möchte man haben…

Während sich unsere Soldaten ausgestattet mit löchrigen Stiefeln mit Militärfahrzeugen ohne Treibstoff herumschlagen müssen, löst man auf höchster Ebene offenbar „wichtigere“ Probleme: Gott sei Dank – Endlich gibt es den Sprachleitfaden für einen geschlechter- und diversitätsgerechten Sprachgebrauch. Das Wort Mannschaft wird genauso aus dem Sprachschatz gestrichen, wie das Wort „man“ oder „jemand“.

Da muss man sich ehrlich fragen – Geht’s noch? Klar, Sprache schafft Bewusstsein, aber sind das die wahren Probleme unseres Bundesheeres? Und wollen wir die Grammatik unserer Muttersprache außer Kraft setzen?

Für unser Militär wäre es viel wichtiger, Bewusstsein in der Politik zu schaffen, dass hier viele Leute hervorragende Arbeit leisten, die gerade in Zeiten der unkontrollierten Flüchtlings- und Zuwanderungsströme von außerordentlicher Bedeutung ist. In Anbetracht der heutigen Hochrisikolage in Osteuropa und im Nahen Osten, des IS Terrors und möglicher terroristischer Akte und Aufstände innerhalb unserer eigenen Landesgrenzen, müssen wir uns wehren können!

IST DAMIT DEN FRAUEN GEDIENT?

Und für die Frauen dieses Landes wäre eine ordentliche Frauenpolitik wesentlich hilfreicher, die die neuen Lebensrealitäten anerkennt, und sich insbesondere um die finanziellen Sorgen der vielen alleinerziehenden Mütter kümmert und das Kinderkriegen nicht zu einer finanziellen Bedrohung macht. Selbstverständlich müssen wir uns für Gleichheit einsetzen, und zwar für Chancengleichheit. Männer und Frauen müssen die gleichen Chancen bekommen, ihre Talente zu entfalten und selbstverständlich ist für die gleiche Tätigkeit auch der gleiche Lohn zu bezahlen. Hier gibt es viele ungelöste Fragen und Herausforderungen zu klären. Damit sollte man sich in den Ministerien beschäftigen und nicht mit ungegenderten Strafzetteln und dem deutschen Wort „Mannschaft“.

Jede Wette, die Frauen dieses Landes hätten lieber einen höheren steuerlichen Absetzbetrag für Kinderbetreuung, als einen speziell weiblichen Strafzettel für sie als „LenkerIN“ eines Fahrzeuges. Und jede Wette, im Bundesheer beschäftigt man sich lieber mit der Frage einer effizienten Grenzkontrolle als mit dem Leitfaden für gendergerechten Sprachgebrauch.