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Wohltätigkeit ist kein Wirtschaftsmodell

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Einen neuen „Sozialpakt für das 21. Jahrhundert“ hat der Papst bei einem „Global Forum“ der Zeitschriften „Fortune“ und „Time“ in Rom gefordert – wieder einmal, muss man sagen. Man kennt das schon aus seinen Lehrschreiben Evangelii gaudium und Laudato si. Die Welt brauche dringend „inklusivere und gerechtere Wirtschaftsmodelle“, sagte Franziskus. Die Stärkung solider Wirtschaftsmodelle hänge „von unserer persönlichen Bekehrung und Großzügigkeit gegenüber den Bedürftigen ab.“

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Spinnen die, die Schweizer?

In der Schweiz ist eine Wochen-Arbeitszeit von 40 bis 42 Stunden üblich, in manchen Unternehmen wird auch bis zu 44 Stunden gearbeitet. Dann stimmten die Schweizer bei einer Volksabstimmung gegen die Einführung des allgemeinen Sechs-Wochen-Urlaubs. Und nun wollen sie den ohnehin schon geplanten Ausstieg aus der Atomkraft zur Energiegewinnung nicht auch noch beschleunigen.

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Wo sich linker und rechter Populismus begegnen

„War Barack Obama ein guter Präsident?“, bin ich von der Kleinen Zeitung gefragt worden. Meine Antwort war aus tiefster Überzeugung ein entschiedenes Nein. Im Wesentlichen hatte ich dafür zwei Argumente: Er hat zwar unentwegt von „Führung“ durch die USA geredet, sie aber nie ausgeübt und sein Land dadurch auf einen einmaligen Tiefstand seines Einflusses und Ansehens in der Welt gebracht. Die Begründung des Norwegischen Komitees für die Verleihung des Friedensnobelpreises wirkt, wenn man sie jetzt liest, nur lächerlich und peinlich. Ich nannte ihn einen „verkappten Pazifisten“. Das hat mir natürlich einige Kritik von Lesern eingetragen.

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Leider zu früh gefreut

Den Ländern solle die Kompetenz, Gesetz zu beschließen, genommen werden, erklärte der Landesrat und steirische SPÖ-Vorsitzende Michael Schickhofer. Da dachte man sich: Na endlich sagt das einer, noch dazu aus der strukturkonservativen und reformfeindlichen SPÖ! Was braucht wirklich ein Land mit knapp neun Millionen Einwohnern zehn gesetzgebende Körperschaften? Bayern mit elf Millionen Einwohnern kommt mir einer aus.

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