Amerikanische und europäische Peinlichkeiten

Donald Trumps Auftritte und Aussagen sind oft peinlich – wegen des Mangels an Gespür für die Situation oder der blanken Unwissenheit des Präsidenten. Ganz zu schweigen von einem Verständnis für weltpolitische oder ökonomische Zusammenhänge. Nicht minder peinlich ist es freilich, wenn sich österreichische Kommentatoren witzig vorkommen und ihn mit einem matten Wortspiel beispielsweise ein “Trampeltier“ nennen. Das ist, wie man heute so sagt, ziemlich letztklassig.

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(c) Peter Binter

Österreich lüftet

Wer in der Schule oder sonst wo von Parlament und Abgeordneten gehört hat, denkt, dass diese das Volk und ihre Wähler vertreten. Wenn im Nationalrat „das freie Spiel der Kräfte“ eine Drohung ist, dann muss die österreichische Demokratie kräftig durchgelüftet werden.

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Kirche und Politik im heiligen Land Tirol

Die linke Ökonomie des Papstes macht schon Schule und zwar ausgerechnet in Tirol: Dort hat die örtliche Dependance der katholischen Weltkirche eine gemeinsame Erklärung mit dem ÖGB, der Arbeiterkammer und nicht näher bezeichneten „Sozialvereinen“ herausgegeben. Es geht darin nicht etwa um das alte und durchaus vertretbare kirchliche Anliegen, die sonntägliche Arbeitsruhe nicht noch weiter auszuhöhlen. Die Diözese Innsbruck spricht sich in der gemeinsamen Resolution für die „Freiheit von Armut und Ausgegrenztsein“ als neue fünfte Grundfreiheit als notwendige Ergänzung zu Waren-, Kapital-, Personenverkehrs- und Dienstleistungsfreiheit in Europa aus.

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