Interview mit Univ.-Prof. Dr. Christian Keuschnigg von der Universität St. Gallen – Wagniskapital ist Voraussetzung für Innovationen

Das Interview erschien original in der gedruckten Wirtschaftswunder Ausgabe Winter 18/19 und wurde von Kathrin Nachbaur geführt.   Zu den wichtigsten Megatrends, die alle Ebenen der Gesellschaft umfassen und jeden betreffen, zählt Innovation. Was ist Innovation? Ganz einfach: Neues ersetzt Altes. Innovation kann sich in neuen Produkten niederschlagen, in neuen Verfahren oder Organisationen, die immer… vollständig lesen

Liebe Leserinnen und Leser! Die neue gedruckte Ausgabe von “Wirtschaftswunder” zum Thema INNOVATION liegt in Grazer Kanzleien, Ordinationen und Gaststätten auf.

Viele heimische Unternehmen können auf ihre erfolgreiche Entwicklung stolz sein, die sie vor allem der Innovationskraft ihrer Gründer, Manager und Mitarbeiter zu verdanken haben. Was verstehen wir unter dem Begriff Innovation? Innovation bezeichnet den Schaffensprozess, bei dem aus neuen Ideen Lösungen entwickelt werden, die man vermarkten kann. Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne brachte es… vollständig lesen

Interview mit Univ.Prof.DDr. Günther Löschnigg über Bildung

Univ.Prof.DDr. Günther Löschnigg ist Leiter des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht an der Karl Franzens Universität in Graz. Mit ihm sprach Kathrin Nachbaur über Bildung. 1.                Sind Sie mit dem Können ihrer Studenten und Studentinnen in Sachen Lesen, Schreiben, Rechnen auf der Universität zufrieden? Nicht wirklich – insbesondere im Rahmen der Diplomarbeiten spielen sich förmlich Kämpfe… vollständig lesen

Auch mal wie Männer denken!

Vor ein paar Jahren saß ich auf einem Podium zu Frauenpolitik zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten einer Berliner Universität, die zum Besten gab, der Grund, warum so wenige Frauen einen Beruf im Bereich der Mathematik oder Informatik wählen, liege darin, dass die Frauen es schon an der Uni in diesen Männerdomänen extrem schwierig hätten. Sie würden gemobbt und nicht ernst genommen und dadurch würden über 50 Prozent von ihnen schon nach wenigen Semestern durch die Herren „rausstudiert“. Ich fragte damals, woher sie denn die Gründe wisse, warum diese Frauen aufhören mit dem Studium. Sie sagte, das sei ihre „Wahrnehmung“, Statistiken hatte sie nicht, sondern nur vereinzelt mit Studentinnen geredet. Ich fragte dann, ob sie denn wisse, wieviel männliche Studenten im gleichen Zeitraum aufgeben, und ob die dann auch durch die Frauen „rausstudiert“ wären oder ebenfalls durch andere Männer. Das wiederum wusste sie nicht. Sie sei nur für die Frauen zuständig, und Zahlen hatte sie ja grundsätzlich nicht. Genaugenommen wusste sie nur eines ganz sicher: Es sind die bösen Männer, die die Frauen aus den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) fernhalten.

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