„Bürokratie abbauen, Wirtschaften erleichtern“, das ist der einheitliche Wunsch der Wirtschaft. Mit dem unter diesem Slogan zusammengefassten Entlastungspaket startet die Wirtschaftskammer auch ins Jahr 2016. Die Forderungen sehen ua eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren, die Einführung des One-Stop-Shop-Prinzips für Unternehmen und die Wahlfreiheit bei Sachverständigen vor.
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Mindestlohn killt Jobs und vereitelt Chancen für Flüchtlinge
Das deutsche Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung wartet mit neuen – wenig überraschenden – Erkenntnissen auf: der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland hat in etwa 60.000 Arbeitsplätze gekostet, weil viele Betriebe von der Schaffung neuer Arbeitsplätze abgesehen haben. Und das in Deutschland, das wirtschaftlich wesentlich besser dasteht, als Österreich. Der gesetzliche Mindestlohn hat eine Höhe, die sich am freien Markt einfach nicht bilden würde.
völlständig lesenGründen wir eine Vampirgewerkschaft!
Glaubt man der letzten Kampagne der Arbeiterkammer, dürfte es in Österreich von Vampiren nur so wimmeln, die sich mehr oder weniger glaubhaft als Unternehmer getarnt haben. Blutsaugende Nachtgestalten sind das laut Wikipedia, die sich offenbar – im Weltbild der Arbeiterkammer – bereichern.
völlständig lesenEine neue Renaissance
Vorhersagen sind nach dem bekannten Wort besonders schwer, wenn sie die Zukunft betreffen. Einer meiner Zeitgenossen hat mal die These formuliert, warum Prognosen in der Regel negativ sind. Trifft die vorhergesagte Katastrophe ein, sonnt sich Kassandra im Glanze, richtig geweissagt zu haben. Geht es der schlimmen Vorhersage entgegen gut aus, sind alle so froh, dass sich niemand um Kassandras Irrtum kümmert. Dem, der Positives prognostiziert, droht kein späterer Ruhm, sondern nur Hohn und Spott der Gegenwart. Diese Herausforderung lockt.
völlständig lesenFindet der Binnenmarkt sein Ende in der österreichischen Sozialdemokratie?
Wir haben eine halbe Million Arbeitslose und womöglich endlich eine Lösung in Sicht: alles was wir brauchen, sind strengere Gesetze, mehr Kontrolle und ein Aus für osteuropäische Billigarbeitskräfte. Ach ja, und doppelt so viele Finanzpolizisten wie jetzt.
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