Interview mit Ulli und Hermann Retter

Das Seminarhotel Retter in Pöllauberg ist bei Urlaubern sehr beliebt. Und das verdankt es nicht zuletzt den Eigentümern und Geschäftsführern Ulli und Hermann Retter. Das Ehepaar, das gemeinsam auch vier Kinder hat, steckt Herz und Seele in den Betrieb und das spürt man auch, wenn man vor Ort ist. Im ersten Teil des Interviews spricht Hermann Retter über das Erfolgsrezept und die Herausforderungen im ländlichen Raum.

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Stadt ohne Kinder

San Francisco – Traumstadt an einer Bucht des Pazifik: die Golden Gate Bridge; die an Seilen gezogenen Straßenbahnen zwischen steilen Reihen malerischer viktorianischer Häuser; das milde Klima, die wenigen Regentage im Jahr und der ewige Morgennebel, der sich erst gegen Mittag lichtet. Ja und vor allem: San Francisco, die „Hauptstadt der Homosexualität“. Auch in den Reiseführern wird das angepriesen und die Stadt brüstet sich damit, gilt es doch als Ausweis der Modernität, Liberalität und Fortschrittlichkeit. Nach Castro, dem Homosexuellen-Viertel gibt es auch eigene Stadtführungen.

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© Kerstin Pukall

Das perfekte Kind

Heute ist Weltkindertag, ein gern genutzter Vorwand, um sich für die Rechte von Kinder einzusetzen. Was tun wir nicht alles für Kinder, oder? Aber tun wir es für sie, oder tun wir es für uns? Gerade ist in allen Zeitungen eine neue Studie zu lesen, dass die viel beworbene Ganztagsbetreuung an Schulen super gut ankommt. Bei den Eltern, nicht bei den Kindern. Dabei könnte es so einfach sein, wenn wir ihnen vielleicht das geben, was sie zunehmend nicht mehr besitzen: Eine Kindheit. Einfach nur spielen war gestern. Kind sein ist heute ein Fulltime-Job – was nicht passt, wird passend gemacht.

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© Kerstin Pukall

Rente neu denken: Eltern gegen Kinderlose

Eine der größten Lügen der deutschen Nachkriegspolitik liegt sicher in dem Satz „Die Rente ist sicher“ von Norbert Blüm. Es war in der Zeit, als die LINKE nicht mehr SED aber schon PDS hieß. Norbert Blüm verkörperte damals in der Regierungskoalition den Kleinen Mann nicht nur körperlich sondern auch politisch-ideell. Den Satz, den er damals als Arbeits- und Sozialminister im Kabinett Kohl in einer hitzigen Bundestagsdebatte vom 10. Oktober 1997 unvorsichtiger Weise von sich gab, klingt heute wie der reinste Hohn. Ich möchte ihm zugutehalten, dass er das damals selbst geglaubt hat. Irgendwie war die Welt damals auch noch halbwegs in Ordnung. Menschen bekamen regelmäßig Kinder, Ehen wurden mehrheitlich nicht geschieden und Paare wurden noch gemeinsam alt, was die Altersarmut von Frauen übrigens in Grenzen hielt, waren sie doch durch ihre Ehemänner auch später als Witwe noch abgesichert.

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© Kerstin Pukall

Spitzenvaeter24.de

„Spitzenväter“ – Die Auszeichnung wurde vor wenigen Tagen an zwei Väter aus Hannover und Köln verliehen für die großartige Leistung, sich um ihre Kinder zu kümmern und zu ermöglichen, dass ihre Ehefrauen beruflich erfolgreich sind. Der Preis wird seit Jahren von der Mestemacher-Gruppe, einer Großbäckerei, verliehen. Schirmherrin für den Preis, der die „Stärkung der Leistungs- und Wettbewerbskraft von Wirtschaft und Unternehmen“ und die „Erhöhung des Anteils von Zweiversorgerehen“ zum Ziel hat, ist gar Familienministerin Manuela Schwesig.

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