Geschäft mit dem Ressentiment

Es ist ein fast grotesker Zufall: Am Montag dieser Woche hatte die New York Times zwei Artikel, die in ganz verschiedenen Weltgegenden und Umständen spielen, aber auf frappante Weise von einem ähnlichen Phänomen handeln. Eine Schwarze („african-american“) in den USA kauft nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft zu ihrer Wohnung ein, sondern fährt in einen anderen Stadtteil mit ausschließlich weißer Bewohnerschaft, weil sie der Meinung ist, in die Geschäfte mit vorwiegend schwarzer Kundschaft würden Waren schlechterer Qualität geliefert oder gar solche, die gesundheitsschädlich sind.

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© Kerstin Pukall

Warum ich immer noch CDU-Mitglied bin

Früher hatten Politiker noch den Anstand, abzutreten, wenn sie offensichtlich verloren hatten, heute erklären Sie uns, was wir fühlen, warum wir frustriert sind, wie unser (niedriger) Bildungsstand sei, und warum das alles nicht etwa die falsche Politik ist, sondern wir einfach nur die falschen Ängste, die falschen Forderungen und die falschen Ansichten haben. Aber man wird uns das noch erklären, den „Menschen im Land“, weil „Wir“ das auch weiterhin schaffen.

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© Kerstin Pukall

Ein Taxi für Angela Merkel

Vielleicht sollte Angela Merkel häufiger Mal Taxi fahren irgendwo in Deutschland. Nirgendwo bekommt man die Meinung der Menschen ungefilterter und ungefragter, als man meint. Wer aber niemals in der S-Bahn sitzt, nachts U-Bahn fährt und statt normalem Taxi immer nur einen gepanzerten Wagen mit Begleitfahrzeug nutzt, dem entgeht die Stimmung der viel zitierten ganz normalen, kleinen Leute.

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