Auch das Christentum gehört zu Deutschland

Am kommenden Sonntag feiern Christen weltweit das Pfingstfest. Für weniger Bibelfeste sei erklärt, es ist eines der wichtigsten Hochfeste des Christentums, man feiert zum Abschluss der Osterzeit das Kommen des Heiligen Geistes. In Deutschland ist uns das mit dem Pfingstmontag sogar noch einen zusätzlichen Feiertag wert, damit das Fest ausführlich begangen werden kann. Überall in Deutschland, von allen Christen. Oder zumindest von denen, die sich das trauen. Angesichts der aktuellen Nachrichten, dass es in deutschen Flüchtlingsheimen ständig und überall zu Übergriffen und Einschüchterungen von Christen durch andere Flüchtlinge kommt, muss offensichtlich einmal daran erinnert werden, was bei manchen in Vergessenheit gerät: Auch das Christentum gehört zu Deutschland. Es stellt sich die Frage, wie wir eigentlich sicher stellen, dass auch geflüchtete Christen, die bei uns Schutz suchen vor Verfolgung durch die Herren IS-Muslimen, das christliche Fest in unserem eigenen Land in Ruhe und ohne Angst begehen können.

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Mann oh Mann

Alter-weißer-Mann-Bashing scheint angesichts der Flüchtlingskrise wieder eine Renaissance zu erleben. Mutti regiert Deutschland, junge, potente Flüchtlinge stürmen das Land, die Frauen sind auf dem Vormarsch – für den Mann scheint da wieder wenig Platz – er ist der Looser der Nation und Objekt küchenpsychologischer Abgesänge. Eine Wiedergutmachung.

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Die Zeit rast, wir müssen nicht mit rasen.

So ein Migrationshintergrund hat manchmal Vorteile. Mein Vater kam ein paar Jahre, bevor Hitler Österreich „heim ins Reich“ holte, aus dem Teil Jugoslawiens illegal in die Steiermark, der bis 1920 zur ungarischen Hälfte der Habsburger Monarchie gehört hatte – heute Slowenien. Das Dorf, in dem ich aufwuchs, lebte von einer Papierfabrik. Ihre 1.200 Arbeiter waren praktisch alle wie mein Vater und meine Mutter aus strukturschwachen Grenzgebieten zugewandert, die meisten vom Balkan. Viele redeten kein korrektes Deutsch. Unter ihnen waren auch Süditaliener, die in Südtirol gearbeitet hatten und von der Möglichkeit Gebrauch machten, als Südtiroler für das „Großdeutsche Reich“ zu optieren, da Hitler für seinen Pakt mit dem faschistischen Italien Mussolinis auf das deutsche Südtirol verzichtete. In meiner Volksschulklasse von 40 Burschen und Madln hatten weniger als zehn keinen Migrationshintergrund.

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