Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Jean-Claude Juncker als Präsident der EU-Kommission fehl am Platz ist, dann hat er ihn selbst mit dem „Weißbuch“ zur Zukunft der EU geliefert, das er vor einer Woche dem EU-Parlament vorgelegt hat. Es enthält fünf „Szenarien“ zur Zukunft der Union bis zum Jahr 2025. Sie reichen von „Weiter so wie bisher“ bis zu „Viel mehr gemeinsames Handeln“.
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Fastenzeit
Heute beginnt die Fastenzeit. Es gibt Menschen, die das kirchliche Gebot befolgen, den Aschermittwoch als strengen Fasttag zu halten. Meine Frau und ich gehen deshalb auch zu keinem Heringschmaus, was die Leute, die uns dazu einladen, respektieren. Manche – keineswegs nur gläubige Katholiken – halten sogar alle 40 Tage bis Ostern als Fastenzeit.
völlständig lesenStadt ohne Kinder
San Francisco – Traumstadt an einer Bucht des Pazifik: die Golden Gate Bridge; die an Seilen gezogenen Straßenbahnen zwischen steilen Reihen malerischer viktorianischer Häuser; das milde Klima, die wenigen Regentage im Jahr und der ewige Morgennebel, der sich erst gegen Mittag lichtet. Ja und vor allem: San Francisco, die „Hauptstadt der Homosexualität“. Auch in den Reiseführern wird das angepriesen und die Stadt brüstet sich damit, gilt es doch als Ausweis der Modernität, Liberalität und Fortschrittlichkeit. Nach Castro, dem Homosexuellen-Viertel gibt es auch eigene Stadtführungen.
völlständig lesenDenk ich an Deutschland und Timbuktu…
„Schock beim Fed Cup in den USA“, hieß es vorige Woche in den Nachrichten im Internet. Die deutschen Spielerinnen, so wird uns berichtet, seien „fassungslos“ gewesen. Für die 43-jährige Andrea Petkovic war es gar „mit Abstand das Schlimmste, was mir jemals passiert ist in meinem Leben“. Von einem „Skandal“ spricht die Bundestrainerin Barbara Rittner: „Ich hätte heulen können. Das war einfach unfassbar, ein trauriger und schockierender Moment. Ich finde das unentschuldbar.“
völlständig lesenDie Berufsempörer
Demokratie ist, wenn man ein parkendes Auto beschädigen oder einem Geschäftseigentümer die Fensterscheiben einschlagen darf ohne dafür zur Verantwortung – strafrechtlich wegen boshafter Sachbeschädigung, zivilrechtlich zum Schadenersatz – gezogen zu werden. Vorausgesetzt natürlich, man war auf deiner Demonstration unterwegs. Der Eigentümer des Autos und der Inhaber des Geschäfts müssen sich dann sogar glücklich über den erlittenen Schaden schätzen, denn sie haben damit ja einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Meinungsfreiheit geleistet.
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