Ist es auch Unsinn, hat es doch Methode

Wirtschaftspolitik à la francaise als gefährliche Drohung für Europa. – Wie gebannt blickt ganz Europa in die Türkei, als ob dort das eigene Schicksal am Spiel stünde. Jeder Muckser des anatolischen Paschas wird für eine weltbewegende Tat gehalten, vor der man sich fürchten müsse oder über die eventuell erleichtert sein dürfe. Dabei entgeht der Aufmerksamkeit fast völlig, dass in Wirklichkeit über das Schicksal Europas nicht am Bosporus, sondern bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich am kommenden Sonntag und dann aller Voraussicht nach in einem zweiten Wahlgang am 7. Mai entschieden wird.

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© Kerstin Pukall

Ein Taxi für Angela Merkel

Vielleicht sollte Angela Merkel häufiger Mal Taxi fahren irgendwo in Deutschland. Nirgendwo bekommt man die Meinung der Menschen ungefilterter und ungefragter, als man meint. Wer aber niemals in der S-Bahn sitzt, nachts U-Bahn fährt und statt normalem Taxi immer nur einen gepanzerten Wagen mit Begleitfahrzeug nutzt, dem entgeht die Stimmung der viel zitierten ganz normalen, kleinen Leute.

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Triumph in Paris für einen kommunistischen Diktator

Welches Maß an politischer Verblendung und ideologischer Selbstvergessenheit im heutigen Europa der angeblichen Werte möglich ist, beweisen gerade der französische Präsident und seine Regierung. Nach den Terroranschlägen des vergangenen Jahres hat Francois Hollande händchenhaltend mit anderen europäischen Politikern die angeblichen europäischen Werte Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrecht beschworen.

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© Kerstin Pukall

Gefährliche Bikinis

„Den Pariserinnen wird das Plätschern vergällt. Wo ein vereinzelter Bikini im Frei-Bassin paddelt, ist er bald von bräunlichen Schwimmern eingekreist und angetaucht. Zehn, zwanzig Algerier-Hände zerren an den Verschlüssen des Badekostüms und rauben der Trägerin das Textil. Vor allem am Wochenende beherrschen die souverän gewordenen Nordafrikaner die Pariser Bassins, das auf Seine-Pontons schwimmende Feudal-Bad Deligny ebenso wie das Vorstadt -Becken von Puteaux. Folge: Die Bademädchen meiden die Wässer an solchen Tagen, ihr männlicher Anhang bleibt fern. Energische Bademeister, die gegen die Freibeuter einzuschreiten wagen, werden nach Dienstschluß auf dem Trockenen von feindseligen Rotten bedroht. Von den Algeriern aus Algerien verjagt, sehen sich die Franzosen nunmehr von den Siegern auch aus den Schwimmbecken ihrer Hauptstadt gedrängt. Auf Abhilfe ist nicht zu rechnen.“

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It’s the economy, stupid!

Es ist so simpel, dass man fast nicht wagt, es auszusprechen. Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne eine florierende Wirtschaft ist alles nichts. Das wissen wir doch, werden Politiker und Journalisten sagen. Ihnen sage ich, ja, aber ihr handelt nicht danach. Nehmen wir den Ausgang der Regionalwahlen in Frankreich als Lehrbeispiel. Aus Politiker- und Journalisten-Kreisen verlautet: Die Strategie gegen den Front National ist aufgegangen. Durch den Verzicht auf den eigenen Kandidaten und die Wahl des aussichtsreicheren der anderen Partei gegen Le Pen wurde verhindert, dass die nationalistische und sozialistische Partei eine französische Region regiert.

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