Gib uns heute unser tägliches Brot

157.000 Tonnen Lebensmittel werden in Österreich im Jahr weggeworfen – die allermeisten wären noch verwendbar gewesen. Fast die Hälfte davon, 42 Prozent geht auf das Konto von privaten Haushalten. Dabei wäre „das Wegwerfen bei rechtzeitigem Verzehr, ordnungsgemäßer Lagerung oder durch verbessertes Haushaltsmanagement vermeidbar gewesen“, lasen wir gestern in der Kleinen Zeitung.

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Das schmutzige Geheimnis der Abschaffung des Fünfhunderters

Es war ein bemerkenswerter und aufschlussreicher Moment, als Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) im herbstlichen Wiener Wahlkampf vor laufender Kamera einer privaten Fernsehstation in die Tasche seines Sakkos griff, um etwas Geld herauszunehmen, aber irrtümlich plötzlich ein weißes, mit Banknoten – darunter auch in der Denomination 500 Euro – gefülltes Kuvert in der Hand hatte. Was man als sozialdemokratischer Spitzenpolitiker halt so bei sich hat. Eine anmutige Demonstration satten Wohlstandes. Und eine für das Milieu des Bürgermeisters überraschende Affinität zum Baren, die in dieser Form wohl bald nicht mehr möglich sein wird.

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