„Wie Du kommst gegangen, …“ – Gedanken zur Rolle der Kleidung in unserer Gesellschaft

Jede Gemeinschaft hat ihre Konventionen. Es sind Normen für ein sozial anerkanntes Ver­halten, einen üblichen Sprachegebrauch, Humor, Ordnung oder auch das Gerechtigkeitsempfinden. Eltern und Großeltern vermitteln die gesellschaftlichen Normen umfassend und frühzeitig. Ihr Nachwuchs soll als respektiertes Mitglied einer gesellschaftlichen Schicht in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Lebenschancen und Wohlstand sollen ihm so gesichert werden.

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Blinde Flecken – Der unruhige Osten Deutschland

Die Wahrnehmung der Geschichte ist bei 17 Millionen DDR-Bürger ist so individuell, wie ihr Lebensweg. Es mag schwer sein, die Ursachen für die Befindlichkeiten der Personen vollständig zu beschreiben. Schwerer ist es, im Westen Deutschlands einen aufmerksamen Zuhörer zu finden. Schier unmöglich scheint es, die Geschehnisse der Wendezeit aus ostdeutscher Sicht zu diskutieren.

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Netzwerksfetzen – Ursache der gesellschaftlichen Unruhe?

Bei der Geburt wird dem Menschen im Sozialgefüge – dem Netzwerk – ein Knotenpunkt zugeordnet. Die ersten Verbindungen zu anderen wichtigen Knotenpunkten werden in der Regel durch die Eltern geknüpft und es wird vermittelt, mit welchen Mitteln die Verbindungen gepflegt werden müssen, damit sich ein tragfähiges und effizientes Netzwerk entwickelt. Netzwerke sind dann tragfähig, wenn die Knotenpunkte hinreichend viele belastbare Verbindungen zueinander aufgebaut haben, um das Gefüge stabil zu halten. Effizient sind Netzwerke, wenn sie alle wesentlichen Funktionen an der richtigen Stelle eingebunden haben.

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Medien und Information – DDR reloaded? Irgendwann kippt das System.

Das Bestehen und die Weiterentwicklung einer jeden organisatorischen Einheit wird maßgeblich durch dessen Informationsmanagement gewährleistet. Gewöhnlich kontrolliert die Verwaltung der organisatorischen Einheit die Durchlässigkeit und Interpretation von Informationen, und sie bedient sich zu deren Verbreitung effizienter Meinungsbildner. Auf diese Weise werden gemeinsame Werte einer Gesellschaft definiert und verankert.

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Schwer vermittelbar: Fach- und Führungskräfte ab 45

Helmut Graser beschreibt in seinem Gastkommentar Ab 45 zum alten Eisen die Dynamik des modernen Arbeitsmarktes. Zutreffend stellt er fest, dass die Karriere für viele unserer hochausgebildeten und erfahrenen Fach- und Führungskräfte zwischen dem 45sten und 50sten ein jähes Ende findet. Nur selten gelingt es den ehemaligen Managerinnen und Managern an die früheren Erfolge anzuschließen.

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