Katholische Kapitalismus-Kritik streift den Antisemitismus – Sagt Ihnen „Pax Christi“ etwas? Nein, nicht das Wort, das auf Deutsch „Der Friede Christi“ bedeutet, sondern eine katholische Organisation dieses Namens. Wahrscheinlich nicht. Präsident der österreichischen Sektion dieser Vereinigung war bis zum letzten Freitag der Bischof von Linz, Manfred Scheuer. An diesem Tag hat er dem Verein seinen Rücktritt mitgeteilt. Das Schreiben, in dem er seine Entscheidung begründet, hat er zeitgleich der Israelitischen Kultusgemeinde übermittelt, Das ist ein erstaunlicher Vorgang; was hat eine anscheinend innerkatholische Sache mit der jüdischen Gemeinde zu tun?
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Kurz, die Kindergärten und das Mittelmeer
Darf ein Politiker über ein Problem reden, für das er zwar auch, aber nicht allein zuständig ist? Darf er Missstände als solche bezeichnen, ohne sofort Abhilfe schaffen zu können? Darf er Vorschläge machen, die er nicht allein und nicht sofort verwirklichen kann? Darf er mögliche Lösungen offerieren, ohne gleich alle Details parat zu haben? Darf er nach einer Zeitlang daran erinnern, dass es das Problem immer noch gibt?
völlständig lesenÜber die historische Logik einer SPÖ-FPÖ Koalition
Wie nicht anders zu erwarten war hat sich die SPÖ den Weg zu einer Koalition auch mit der FPÖ geöffnet. Das entspricht vollkommen einer strategischen Logik und ist ein völlig normaler Reflex, noch dazu wenn es sich um eine Partei handelt, die so vorwiegend an der Macht interessiert ist wie die SPÖ. Nur die Grünen… vollständig lesen
Warum erst jetzt?
Bereits zum dritten Mal in ihrer noch nicht einmal ein Jahr dauernden Amtszeit als Premierministerin musste Theresa May vor die Öffentlichkeit treten und über einen Terroranschlag reden. Ihre Rede unterschied sich markant von dem, was man spätestens seit den Anschlägen in Paris unentwegt hört: „Wir sind Charlie“. „Jetzt müssen wir zusammenstehen“. „Die Demokratien dürfen sich nicht auseinanderdividieren lassen“. „Die Wehrhaftigkeit der freien Welt muss wachsen“ – und was an salbungsvollen und unsinnigen Sätzen noch ist.
völlständig lesenIst die EU am Ende?
Meine Kolumne in dieser Woche ist eine ganz offene Eigenwerbung: Zusammen mit Othmar Karas habe ich in der Serie „Streitschriften“ des Grazer Leykam-Verlags ein Büchlein verfasst mit dem Titel „Europa am Ende?“ (www.streitschriften.at) Wird das Undenkbare denkbar? Ein Europa ohne EU? Was muss sich ändern, damit die offenkundige Krise der EU überwunden wird? Karas, der Abgeordnete und stellvertretende Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament und ich vertreten, dem Motto der Serie entsprechend, sehr konträre Standpunkte. Karas kann auf seine reichen Kenntnisse in seine langjährige Erfahrung tun in europäischer Politik zurückgreifen, ich mache in meinem Beitrag Vorschläge für eine ernsthafte Reform, durch die die EU wieder auf ihren ursprüngliche Aufgabe zurückgeführt und damit gerettet werden kann.
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