Donald Trumps Auftritte und Aussagen sind oft peinlich – wegen des Mangels an Gespür für die Situation oder der blanken Unwissenheit des Präsidenten. Ganz zu schweigen von einem Verständnis für weltpolitische oder ökonomische Zusammenhänge. Nicht minder peinlich ist es freilich, wenn sich österreichische Kommentatoren witzig vorkommen und ihn mit einem matten Wortspiel beispielsweise ein “Trampeltier“ nennen. Das ist, wie man heute so sagt, ziemlich letztklassig.
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Sind die Grünen Masochisten?
Ingrid Felipe, die neue Parteivorsitzende der Grünen hat auf die Frage, was sie denn dazu meine, dass ihrer Partei bei der Nationalratswahl nur ein Stimmenanteil von acht Prozent vorhergesagt werde, wörtlich geantwortet: Es gehe ihr gar nicht so sehr um das Ergebnis für ihre Partei, sondern vor allem darum, dass es nach der Wahl keine Regierungsbeteiligung der FPÖ geben dürfe.
völlständig lesen„Papst verkennt die wahre Natur des Islam“
Ägyptischer Jesuit warnt Europa vor naiver Einwanderungspolitik
völlständig lesenKirche und Politik im heiligen Land Tirol
Die linke Ökonomie des Papstes macht schon Schule und zwar ausgerechnet in Tirol: Dort hat die örtliche Dependance der katholischen Weltkirche eine gemeinsame Erklärung mit dem ÖGB, der Arbeiterkammer und nicht näher bezeichneten „Sozialvereinen“ herausgegeben. Es geht darin nicht etwa um das alte und durchaus vertretbare kirchliche Anliegen, die sonntägliche Arbeitsruhe nicht noch weiter auszuhöhlen. Die Diözese Innsbruck spricht sich in der gemeinsamen Resolution für die „Freiheit von Armut und Ausgegrenztsein“ als neue fünfte Grundfreiheit als notwendige Ergänzung zu Waren-, Kapital-, Personenverkehrs- und Dienstleistungsfreiheit in Europa aus.
völlständig lesenUnd wer baut den Roboter?
Am vergangenen Samstag hat eine markante Persönlichkeit des österreichischen Journalismus Abschied von der Öffentlichkeit genommen. Hans Werner Scheidl, der unter dem Kürzel hws jahrelang sein „pizzicato“ schrieb, eine feinsinnige und witzige Glosse, die zu einer Art Markenzeichen für ihn wurde. Scheidl ist nicht nur eine elegante Erscheinung – worauf er Wert legt – sondern auch ein nobler Schreiber: Bestimmt und urteilsstark, aber nie grob oder gar verletzend. Ein politisch durchaus rechts von der Mitte angesiedelter „Bürgerlicher“.
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