Reich und hysterisch

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Vor einer Woche haben sie uns noch zerknirscht versprochen, sie hätten „verstanden“. Jetzt würden sie ernsthaft arbeiten und regieren. Aber bei der ersten Gelegenheit fallen sie schon wieder in den alten Trott des Populismus, der dumm-dreisten Agitation und im Falle der ÖVP der Feigheit: „Österreich hat eine eindeutige Meinung, dafür brauche ich keine Volksabstimmung“ erklärt Werner Faymann zum TTIP-Abkommen. Das sagt einer, der bei der Bundespräsidentenwahl gerade eine Volksabstimmung der etwas anderen Art krachend verloren hat. Und der angeblich wirtschaftsliberale Rudolf Mitterlehner murmelt etwas von „unsere Standards nicht verwässern“.

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Interview mit Franz Leikermoser

Kathrin Nachbaur traf sich zum Gespräch mit dem erfolgreichen Salzburger Unternehmer Franz Leikermoser im Hubertushof, dem Familiengasthof der Familie Leikermoser in Anis bei Salzburg. Franz Leikermoser ist Energiehändler und betreibt mit seinem Unternehmen 30 Tankstellen in der Region Salzburg und Vorarlberg. Das Unternehmen versorgt zahlreiche Industriebetriebe und tausende private Haushalte mit Heizölen und Treibstoffen und ist damit lokaler Marktführer in Salzburg. Bis zu 130 Mitarbeiter arbeiten für den Betrieb. Mit Kathrin Nachbaur spricht Herr Leikermoser über die Herausforderungen des Baseler Abkommens, die Abschaffung des Bargeldes, Nachhaltigkeit in der Energiebranche, bürokratische Hürden und das leistungsfeindliche Klima in Österreich.

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Fahrlässige Tötung milder bestraft, als leicht fahrlässige Verletzung von Transparenzvorschriften?!

Immer weniger kommen Banken ihrer eigentlichen Kernaufgabe nach: Geld einsammeln und Kredite vergeben. Nicht weil sie nicht wollen, sondern weil es ihnen durch immer mehr – vor allem europäische – Regularien verunmöglicht wird. Leidtragend – wie meist – die Realwirtschaft und dadurch natürlich die vielen Menschen, die vergeblich Arbeit suchen.

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Die Wünsche der Unternehmer

Kathrin Nachbaur war im Niederösterreichischen Wolfpassing zu Gast und befragte einige der dort ansässigen Unternehmer zu ihren Wünschen an die Regierung für eine Verbesserung der Lage der kleinen und mittleren Unternehmen. Die KMU sind das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Sie haben mit vielen Auflagen, Regeln und Vorschriften zu kämpfen, diese Herren aus Niederösterreich zeigen trotzdem Optimismus, weil sie an ihr Geschäft und ihre Mitarbeiter glauben. Die meisten Unternehmer brauchen nichts vom Staat, sondern wollen einfach in Ruhe gelassen werden und ihre Arbeit machen – womit sie Arbeitsplätze sichern und schaffen.

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Gehende stehen nicht

Das schöne deutsche Bundesland Thüringen besticht nicht nur durch seine berühmten Wälder, sondern ab sofort auch durch seine gendersensible Amtssprache. Gerade arbeite man im Kabinett an einem Beschluss in dieser Sache. Derweil hat die Gleichstellungsbeauftragte des Landes schon Vorarbeit geleistet. Nachdem ich nachgelesen hatte, warum die gendersensible Sprache gerade Frauen so wahnsinnig nutzt, möchte ich mich hiermit als Frau explizit bei Frau Christ-Eisenwinder, auch bekannt als Gleichstellungsbeauftragte von Thüringen, persönlich bedanken. Endlich muss ich wenigstens beim Besuch in Thüringen nicht mehr so viel denken als Frau.

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