Ehre und Mord

„Wegen massiver Verstöße gegen unsere Forenregeln musste die Kommentarfunktion zu diesem Thema deaktiviert werden. Wir bedauern“. Das musste die „Presse“ zu ihren Berichten über den Mord (die rechtliche Qualifikation der Tat wird sich beim Prozeß herausstellen) eines 18-jährigen Afghanen in Wien an seiner 14-jährigen Schwester schreiben. Mein gmx-e-mail machte mir diesselbe Mitteilung. Bei anderen Medien habe ich es nicht überprüft, aber es dürfte wohl überall so sein.

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Die Leiden der linken Schreiber

Man möchte derzeit nicht in der Haut der linken und linksliberalen Kommentatoren stecken. Sie quälen sich herum und versuchen mit beträchtlichen intellektuellen und sprachlichen Verrenkungen mit der Tatsache fertig zu werden, dass unter allen realistischerweise zu erwartenden Regierungsformen keine ist, die ihre politischen Interessen erfüllt. Da auch die Beteiligung der FPÖ an einer künftigen Regierung wahrscheinlich ist, mussten Sebastian Kurz und die ÖVP die FPÖ als Feindbild Nummer eins ablösen. Exemplarisch dafür sind Beiträge von Hans Rauscher und Peter Huemer in der Nummer des Standard am Mittwoch dieser Woche.

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Kilometer-Maut als versteckte Steuer

Die EU ist nicht imstande, ihre Außengrenzen zu schützen, sie bringt keine gemeinsame Verteidigungspolitik zustande und sie bekommt ihre Währung nicht in den Griff. Dafür startet sie immer wieder Vereinheitlichungsprojekte, die niemand gewollt hat und die niemand braucht. Mit „Reformen“ an der falschen Stelle versucht sie ihre Wichtigkeit zu beweisen.

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Kirche geht auf Distanz zum Frieden Christi

Katholische Kapitalismus-Kritik streift den Antisemitismus – Sagt Ihnen „Pax Christi“ etwas? Nein, nicht das Wort, das auf Deutsch „Der Friede Christi“ bedeutet, sondern eine katholische Organisation dieses Namens. Wahrscheinlich nicht. Präsident der österreichischen Sektion dieser Vereinigung war bis zum letzten Freitag der Bischof von Linz, Manfred Scheuer. An diesem Tag hat er dem Verein seinen Rücktritt mitgeteilt. Das Schreiben, in dem er seine Entscheidung begründet, hat er zeitgleich der Israelitischen Kultusgemeinde übermittelt, Das ist ein erstaunlicher Vorgang; was hat eine anscheinend innerkatholische Sache mit der jüdischen Gemeinde zu tun?

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Copyright: ÖVP, Fotograf: Jakob Glaser

Kurz, die Kindergärten und das Mittelmeer

Darf ein Politiker über ein Problem reden, für das er zwar auch, aber nicht allein zuständig ist? Darf er Missstände als solche bezeichnen, ohne sofort Abhilfe schaffen zu können? Darf er Vorschläge machen, die er nicht allein und nicht sofort verwirklichen kann? Darf er mögliche Lösungen offerieren, ohne gleich alle Details parat zu haben? Darf er nach einer Zeitlang daran erinnern, dass es das Problem immer noch gibt?

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