Geschäft mit dem Ressentiment

Es ist ein fast grotesker Zufall: Am Montag dieser Woche hatte die New York Times zwei Artikel, die in ganz verschiedenen Weltgegenden und Umständen spielen, aber auf frappante Weise von einem ähnlichen Phänomen handeln. Eine Schwarze („african-american“) in den USA kauft nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft zu ihrer Wohnung ein, sondern fährt in einen anderen Stadtteil mit ausschließlich weißer Bewohnerschaft, weil sie der Meinung ist, in die Geschäfte mit vorwiegend schwarzer Kundschaft würden Waren schlechterer Qualität geliefert oder gar solche, die gesundheitsschädlich sind.

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© Kerstin Pukall

Betreutes Denken mit Heiko Maas

Die freie Meinung läuft ständig Gefahr, falsch verstanden zu werden. Nein, dies wird kein Kommentar zu Jan Böhmerman und seinem Erdogan-Gedicht. Obwohl die Posse, die sich derzeit in den deutschen Medien abspielt und jetzt vermutlich in eine nächste, juristische Runde gehen wird, sich gut einreihen würde in eine neue Tradition des vorauseilenden Gehorsams, auch Selbstzensur genannt, die sich schleichend – aber selbstredend immer nur mit guter Absicht – in unserem Land breit macht.

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Spitzenvaeter24.de

„Spitzenväter“ – Die Auszeichnung wurde vor wenigen Tagen an zwei Väter aus Hannover und Köln verliehen für die großartige Leistung, sich um ihre Kinder zu kümmern und zu ermöglichen, dass ihre Ehefrauen beruflich erfolgreich sind. Der Preis wird seit Jahren von der Mestemacher-Gruppe, einer Großbäckerei, verliehen. Schirmherrin für den Preis, der die „Stärkung der Leistungs- und Wettbewerbskraft von Wirtschaft und Unternehmen“ und die „Erhöhung des Anteils von Zweiversorgerehen“ zum Ziel hat, ist gar Familienministerin Manuela Schwesig.

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